
Der DRK-Kreisverband verfügt nunmehr über elf einsatzfähige Rettungshunde, nachdem sechs Teams die – alle 18 Monate zu wiederholende – Prüfung der Einsatzfähigkeit bestanden haben und ein Team, nach ebenfalls erfolgreicher Prüfung, neu in die Staffel aufgenommen werden konnte.
Bernd Märkle, Leiter und Ausbilder der DRK-Hundestaffel, und seine Ausbilderkollegin Jutta Fischer erfüllte es mit Stolz, dass die sieben zur Prüfung angetretenen Rettungshundeteams, die „menschlicherseits“ bis auf eine Ausnahme von Frauen angeführt wurden, alle vier Teilprüfungen mit Bravour absolviert haben. Nachdem den Hundeführern ein schriftliches Examen abverlangt worden war, mussten die Vierbeiner zeigen, dass sie eine rund 30 Meter entfernt versteckte Person schnell und sicher verbellen oder auf andere Weise anzeigen können. Dem folgte eine Gehorsamkeitsprüfung für die Hunde, bevor sie schließlich ein bis zwei Personen, die sich in einem etwa 30.000 Quadratmeter großen Waldgelände verborgen hielten, selbstständig innerhalb von 20 Minuten ausfindig zu machen hatten. Den Hundeführern fiel dann, nachdem die Schnüffelnasen Witterung aufgenommen und die „Verletzten“ gefunden hatten, die Aufgabe zu, die entsprechende Erstversorgung der Hilfsbedürftigen vorzunehmen. „Auf die Nasen unserer Hunde ist Verlass“, resümierten am Ende alle Prüfungsteilnehmer, die sich über den Erfolg ihrer dauernden intensiven Arbeit mit den ihnen anvertrauten Tieren freuten und etwaigen Einsätzen, in denen ein Suchhund lebensrettend sein kann, zuversichtlich entgegensehen.
Auf unserem Bild: Prüfer Helga Glaser, Almuth Schaefer, Märkle Bernd, Sibylle Preuß. Erste Reihe: Iris Mattes, Kathrin Hoeftmann, Dietmar Mößner, Jutta Fischer, Sibylle Würstle, Bernd Scheuerman und ihre Hunde