
Ehrenamtliche über 1.000 Stunden im Einsatz.
Ein wetterbedingt etwas ruhigeres Rutenfest ist die Bilanz des Roten Kreuzes. Natürlich gab es mit Kreislaufproblemen, Verbrennungen vom Grill über Prellungen, Schürfwunden und Herzprobleme und hundertfache Wünsche nach dem schwäbischen "Pflaster" genügend bei den vielen Veranstaltungen des Rutenfestes zu tun.
Alarmierend: Jugendliche konsumieren immer mehr harten Alkohol im Umkreis des Festes. Während die gebündelten Maßnahmen der Rutenfestkommission, Stadtverwaltung und der Polizei auf dem Festgelände und Frohen Auftakt wirken, spielten sich in Seitenstraßen und Parkanlagen wie der am Landratsamt wahre Saufgelage mit mitgebrachten Alkoholika ab. 10 Patienten mussten somit aus dem "Umkreis" des Festes in Kliniken gebracht, ein Minderjähriger sogar beatmet mit Notarzt in die Kinderklinik auf die Intensivstation gebracht werden.
Leichtsinnig waren 3 junge australische Festbesucherinnen, welche Barfuß über das "Kuppele" zogen und irgendwann ihre Füße zerschnitten hatten- so waren sie vom Festtrubel abgelenkt. Bewährt hat sich wieder der zusätzliche Einsatz der mobilen Wache auf der Kuppelnau sowie der Fahrradstaffeln des Roten Kreuzes.
Großen Anklang und etliche Erfolge hatten die Armbänder für kleine Kinder: ein dreijähriges Mädchen konnte gerade 30 Minuten, nachdem ihre Eltern für ihre Tochter eines abgeholt hatten, schnell und wohlbehalten zurückgegeben werden.
Insgesamt waren 3 Ärztinnen und Ärzte und über 80 Freiwillige des Roten Kreuzes im Einsatz um bestmögliche Hilfe zu leisten. Organisiert und geplant wurde alles, so voller Lob der Vorsitzende Alfred Bosch, von Bereitschaftsleiterin Cornelia Ammedick und Marc Hengge." Riesig gefreut haben wir uns, als sich 2 Patienten mit Herzproblemen nach Krankenhausaufenthalt persönlich für die schnelle und kompetente Hilfe bedankten" so Cornelia Ammedick.