
Bei Katastrophen und Konflikten werden Menschen voneinander getrennt.
"Ungewissheit über den Verbleib eines lieben Menschen ist genauso schwer zu ertragen wie physisches Leid."
Von diesem Satz, Teil einer Resolution der XVII. Rotkreuz-Konferenz in Stockholm 1948, wird die wichtige Arbeit des Suchdienstes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bestimmt.
Aufgabe des Kreisauskunftsbüros ist es, Menschen die den Kontakt zwischen Personen, die durch Katastrophen oder Unglücke getrennt wurden, wiederherzustellen. Hierzu werden vom Roten Kreuz alle Betroffenen von Unglücken nach einem einheitlichen Verfahren erfasst und registriert. Die Mitarbeiter des KAB verschaffen sich so einen Überblick über den Verbleib der Betroffenen und informieren die Angehörige der betroffenen.
Das Kreisauskunftsbüro des Roten Kreuzes ist im Katastrophen oder Konfliktfall als gemeinsame Auskunftsstelle aller beteiligten Hilfsorganisationen tätig. Die Aufgabe des Suchdienstes wurde von der Bundesrepublik Deutschland 1966 an das Rote Kreuz übergeben.